15.03.2017 / Artikel / /

Nomination für die Gemeinderatswahlen

In der Kulturfabrik Kofmehl hat die CVP Solothurn ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahlen vorgestellt. Zu ihnen gehörten auch drei Vertreter der städtischen BDP.

Bei den Nominierten handelt es sich um Désirée Antonietti von Steiger, Sergio Wyniger, Franziska Baschung, Pascal Walter, Heinz Kurth, Roland Kurz, Peter Bohnenblust, Jasmin Heim, Simon Schnider, Chris van den Broeke (BDP), Meinrad Flück, Peter Stampfli, Victoria Maurer, Roger Graber, Silvia Manganiello, Konstantin Henzi, Gaudenz Oetterli (Co-Präsident), Fabian Kammer, Martin Lisibach und Sabrina Stuber (BDP). Nicht anwesend waren Pirmin Bischof, Luca Strebel, Oliver Roth, Albert Kolay, Lothar Kind und Solomon Tesfaye (BDP).

Co-Präsident Pascal Walter wies zudem darauf hin, dass Gespräche mit zwei bis drei weiteren CVP-Kandidaten noch am Laufen sind. «Es wird eng mit der bürgerlichen Mehrheit», prophezeite er und rief dazu auf, einen engagierten Wahlkampf zu führen. Im Hinblick auf diese Situation versprachen die nominierten Kandidaten in ihren Vorstellungsgesprächen, sich voll auf den Wahlkampf einzulassen. Walter freute sich über das breite Spektrum der Kandidierenden. Dieses reicht vom breit gefächerten beruflichen Engagement bis hin zur regen Vereinstätigkeit, bei der der Sport eine wichtige Rolle spielt.

In einem Schlusswort lobte auch Regierungsrat Roland Heim die «attraktive, umfangreiche und beeindruckende Liste» und freute sich ebenfalls über «die berufliche Vielseitigkeit der Kandidierenden». Heim bat die Anwesenden, Wahlkampf zu betreiben und die Leute aufzufordern, an die Urne zu gehen.

Mit witzigen Worten lockerte Reto Stampfli in einer kurzen Einlage die Nominationsveranstaltung auf. Der Vergleich zwischen einem «Wahlkampf» und einem «Walkampf» brachte gewisse Ähnlichkeiten an den Tag. Dazu gehöre unter anderem der Kampf um das Territorium und die Aggressivität, die sich beidseits nicht selten bemerkbar mache, so Stampfli.

CVP, GLP, EVP und BDP unter einem Dach

Die drei Mitteparteien CVP, glp und EVP gehen in den Gemeinderatswahlen gemeinsame Wege. Wenn auch nicht in allen, so seien die Ansichten der drei Parteien doch in vielen Punkten übereinstimmend. Die Listenverbindung sei auch das Resultat der guten Zusammenarbeit in der Legislatur, so die drei Parteien. «Für die CVP ist es wichtig auch die Anliegen der kleineren Mitte Parteien aufzunehmen und sie im politischen Prozess einzubinden», unterstreicht Pascal Walter (Co-Präsident der CVP) die Wichtigkeit dieser Listenverbindung.

In den letzten vier Jahren konnte die Mittefraktion verschiedene Anliegen im Gemeinderat durchbringen. So wurde mittels Motionen die Finanzplanung transparenter, die Überarbeitung der Gemeindeordnung in die Wege geleitet und die Stellung des Sports in der Stadt gestärkt. «Obwohl wir vor vier Jahren auf Kosten der CVP einen Sitz gewonnen haben, wurde ich von der Fraktion von Anfang an super aufgenommen und wertgeschätzt. Dank dieser Voraussetzung war eine lösungsorientierte und konstruktive Politik möglich», zeigt sich glp-Gemeinderat Claudio Hug über die letzten vier Jahren zufrieden.

«Dank den von der CVP zur Verfügung gestellten Kommissionssitzen, konnten wir unsere Anliegen in der Stadt einbringen, obschon wir von der EVP keinen Sitz im Gemeinderat hatten», verweist Elia Leiser (EVP) auf die Sitze in der Jugend- und Sportkommission. Die vierte Partei, die beim kantonalen Wahlpakt mitmacht, die BDP, kandidiert mit ihren drei Vertretern auf der CVP Liste.

(Dieser Artikel erschien in der Solothurner Zeitung und wurde von Katharina Arni verfasst.)

Eine Übersicht unserer Kandidierenden gibt es hier.

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