08.04.2021 / Quartiere / /

Quartier Loreto/Ziegelmatte/Hubelmatte/Fegetz/Steinbrugg

Wohnen wie auf dem Land – aber in einer Stadt

«Solothurn ist ein Dorf», diese oft gehörte Einschätzung ist beileibe nicht negativ gemeint, denn sie transportiert die Erfahrung, dass man in einer Kleinstadt im Grünen genauso gut leben kann, wie auf dem Land; mit dem Vorteil, dass kulturell einiges mehr los ist. Solothurn hat vieles zu bieten: Die Aare und die Verenaschlucht sind zwei grossartige Beispiele, für beliebte Naherholungsgebiete, die nördlich der Altstadt, in der Nachbarschaft der Wohnquartiere Fegetz, Hubel- und Ziegelmatte sowie Loreto und Steinbrugg liegen.

Mobilität und Wohnqualität

In Solothurn gibt es keine grossen Distanzen. Der Bahnhof ist nie weit weg. Farbige Reihenhäuser, moderne Bauten als auch Gebäude, die über 100 Jahre zählen, zeichnen den Charakter der Quartiere Fegetz, Hubel- und Ziegelmatte sowie Loreto und Steinbrugg aus. Die Menschen begegnen sich und sind aktiv. Genau dieses lebendige und durchmischte Quartierleben liegt uns am Herzen. Es wäre falsch, die Hände in den Schoss zu legen. So ist die Verbindung zwischen der Altstadt und den nördlichen Wohnquartieren (Kreuzung der Baselstrasse) politisch immer wieder ein Thema. Erst gerade in der Ortsplanungsrevision haben wir uns dafür eingesetzt, dass bessere Fuss- und Veloquerungen möglich werden. Die Parkanlage beim Naturmuseum wurde auf unsere Initiative hin für den Veloverkehr frei gegeben. Eine gezielt geförderte Mobilität steigert die Qualität des Wohnraums.

Bildung und Betreuung

In wenigen Gehminuten sind auch Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen erreichbar. Familienfreundliche Strukturen im Quartier sind uns sehr wichtig, damit das Wohnen und Arbeiten vor Ort möglich ist. Damit die Quartierschulhäuser die heutigen Anforderungen an Infrastruktur und Schulbetrieb erfüllen, wird die Schulanlage Fegetz saniert und modernisiert. Gute Bildung ist nur mit geeigneten Rahmenbedingungen möglich, diese Forderung gehört seit Langem zu den zentralen Anliegen der CVP. Für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen ist der Raum zur persönlichen Entfaltung entscheidend. Darum haben wir uns dafür engagiert, dass die Spielplätze der ganzen Stadt überprüft und saniert werden. Eine entsprechende Motion wurde für erheblich erklärt. Ziel dieser Bemühungen ist es, sorgfältig zu überprüfen, in welchen Gebieten Spielräume zu schaffen sind und wo bereits genug Angebote durch Quartierspielplätze bestehen.

Von Generation zu Generationen

Am anderen Rand dieser Quartiere – für die ganze Stadt und Region von Bedeutung – liegt die Zentralbibliothek. Die einschneidenden Veränderungen in der Zentralbibliothek haben uns aufhorchen lassen und wir haben um Antworten gebeten. Die Zentralbibliothek ist ein wichtiger Ort, für Familien wie für Einzelpersonen. Sie ist nebst ihrem Grundauftrag auch ein wertvoller Begegnungsort, für alt und jung. Das soll weiterhin so bleiben. Ein weiterer Abbau von Leistungen wäre verantwortungslos. Dabei stellt die Digitalisierung eine zentrale Entwicklung dar, der bewusst Rechnung getragen werden muss. So kann eine Bibliothek, die am Puls der Zeit ist, zu einem Paradebeispiel für eine Jahrhunderte umfassende und Generationen übergreifende Kulturvermittlung werden.